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Infos zu Reisen und Ferien mit Kindern

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Viele Dinge, die für uns Erwachsene im Urlaub völlig selbstverständlich sind, werden vom kindlichen Organismus nicht spurlos hingenommen. So können sich klimatische Veränderungen, eine fremde Umgebung und ungewohnte Ernährung auf Kinder viel stärker auswirken. Informieren Sie sich deshalb vor dem Start in den Urlaub, wie Sie Ihre Familie am besten auf die schönsten Wochen des Jahres vorbereiten.

Informieren Sie sich, welche Mittel Sie auf jeden Fall in Ihr Urlaubsland mitnehmen sollten. Ihre Apotheke stellt Ihnen gerne eine kindgerechte Reiseapotheke zusammen.
Hierbei sind auch homöopathische Mittel empfehlenswert.

 Viele Kinder leiden an Reiseübelkeit. Vor allem, wenn Sie zum ersten Mal ein neues Verkehrsmittel (Schiff) benutzen, ins Gebirge fahren(Kurven) oder einfach nur eine längere Reise mit dem Auto planen, sollten Sie ein Mittel gegen Reiseübelkeit mitnehmen. In solchen Situationen kann auch Kindern schlecht werden, die sonst keine Probleme haben.

Bei einer Flugreise reagieren Kinder auf Druckveränderungen besonders empfindlich. Geben Sie Ihrem Kind deshalb bei Start und Landung etwas zu kauen oder zu trinken. So bekommt Ihr Kind die Druckdifferenz nicht so stark zu spüren.

Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über die aktuellen Impfempfehlungen für Ihr Reiseziel und überprüfen Sie den Impfstatus Ihres Kindes – Ihre Apotheke hilft Ihnen gerne dabei.

In manchen Gebieten Deutschlands, Österreichs und Skandinaviens sind beispielsweise Impfungen gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) notwendig. Säuglinge und Kleinkinder sollte man nur, wenn es zwingend notwendig ist, in tropische Gebiete mitnehmen.

Zarte helle Kinderhaut ist besonders sonnenempfindlich. Neben Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, die es speziell für die Kinderhaut gibt, sollte man auch an einen Sonnenhut, ein dünnes T-Shirt und eventuell eine Sonnenbrille denken. Generell sollten Ihre Kinder die südländische „Siesta“ einhalten, die Zeit der stärksten Sonneneinstrahlung zwischen 11 und 15 Uhr. Damit der optimale Schutz gewährleistet werden kann, sollte die Sonnencreme 30 Minuten vor der Sonnenbestrahlung aufgetragen werden. Da Kinder häufig im Wasser plantschen, ist es auch wichtig die Sonnencreme ab und zu neu aufzutragen. 
Vor einem Hitzekollaps schützen leichte, luftdurchlässige Kleidung, reichlich Flüssigkeit und das Vermeiden anstrengender Aktivitäten in ungewohnter Hitze.

Magen- und Darmstörungen kommen bei Kindern in warmen Ländern besonders häufig vor. Doch auch hier können Sie wirkungsvoll vorbeugen: Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder nur geschältes Obst, abgekochte Milch und gekochte und gut durchgebratene Nahrungsmittel essen. Verzichten Sie auf unverpacktes Speiseeis und Eiswürfel und wärmen Sie Nahrungsreste nicht wieder auf. Machen Sie einen Bogen um Mayonnaisesalate.

Da Kinder besonders empfindlich gegen Wasserverlust sind, sollten Sie unbedingt, vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden, für ausreichend Flüssigkeitszufuhr sorgen. Bei Säuglingen und Kleinkindern kann schon ein „normaler Durchfall“ lebensbedrohlich werden. Dauern diese Beschwerden länger als einen Tag, suchen Sie einen Arzt auf.

Suchen Sie Ihr Kind abends regelmäßig nach Zecken ab. Benutzen Sie weder Öl, Uhu, oder ähnliches, zur Entfernung. Wir halten für Sie verschiedene Entfernungsmittel wie Zeckenzange, Zeckenschlinge, Zeckenkarte und Zeckenpinzette bereit, sowie gut wirksame Zeckenschutzsprays zur Vorbeugung.